Innerbetriebliche Mediation

„Gespräche werfen nicht nur auf die Fragen selbst ein neues Licht, sondern auch auf die Menschen, die sie diskutieren.“ (Martin Andersen-Nex)

Eine Innerbetriebliche Mediation  beschäftigt sich mit Konflikten innerhalb eines Betriebes, d.h. zwischen Arbeitskollegen oder zwischen Mitarbeiter und ihrem Vorgesetzten. Innerbetriebliche Konflikte sind oftmals schwelend und blockieren auf sehr schädliche Weise wichtige Prozessabläufe.

Gerade der Dialog mit einem Vorgesetzten kann sich als besonders schwierig erweisen, da auf Seiten des Mitarbeiters eine große Hemmschwelle besteht. So bleiben Probleme unartikuliert und somit ungelöst.

 

Teilweise gehen diese Streitigkeiten recht schnell vor ein Arbeitsgericht, mit dessen Urteil es fast unmöglich ist, eine weitere Zusammenarbeit innerhalb der Firma wieder aufzunehmen. Das gegenseitige Vertrauensverhältnis ist meist schwer erschüttert, die Fronten verhärtet.

 

Ein offenes, geleitetes Gespräch im Vorfeld hätte möglicherweise dem entgegenwirken, Verständnis schaffen und eine rechtzeitige Klärung bringen können.

Bei solch einem Gespräch sorge ich als Mediatorin vorrangig dafür, dass eine Atmosphäre gegenseitigen Respekts herrscht. Jede Konfliktpartei bekommt die Möglichkeit, offen und ohne Angst vor negativen Konsequenzen sein Anliegen zu äußern, und zur Lösungsfindung beizutragen.

Nach einer Mediation kann man oftmals besser als vorher zusammen-arbeiten, weil die Parteien sich näher gekommen sind. Der "Mensch", der hinter der Forderung steht, kommt zur Beachtung und wird gesehen. So kann ein Konflikt tatsächlich dazu beitragen, langfristig und nachhaltig eine Beziehung zu stabilisieren.

 

Es ist jedoch zu beachten: Mediation ersetzt nicht die juristische Beratung durch einen Anwalt. Ein Vorteil der Mediation liegt aber darin, dass sie helfen kann, Gerichtsverfahren zu vermeiden. Sprechen Sie mit Ihrem Anwalt und mit mir darüber. Ich beziehe gerne auch die Anwälte in die Mediation mit ein.